emylou Luise Rempt

Vor langer Zeit wurde der Hexenzirkel Phiruma gegründet und angeführt wurde er von Drillingen, Rubina, Saraphina und Smaragda. Jede von ihnen erlangte seine Macht durch die Kraft des Saphirs, Rubins und Smaragds. Die vierte Schwester Ravenna erlangte ihre Macht durch den Regenbogen Diamanten. Durch einen schweren Schicksalsschlag kehrte Ravenna der Liebe und dem Frieden den Rücken und schloss einen Packt mit dem Teufel um die Welt in schwarz, Hass und Trauer zu stürzen. Um den Hexenzirkel zu zerstören musste sie jedoch in den Besitz der Triqueta gelangen. Das war jedoch nicht so einfach, denn ihre Schwestern lebten nicht mehr und die nächsten Drillinge, Lilly, Elina und Amber waren noch nicht alt genug. Kurz vor ihrem 18 Geburtstag erfuhren die drei Schwestern von der Triqueta und ihrer Aufgabe diese zu finden und Ravenna zu besiegen. (die Geschichte ist noch nicht fertig geschrieben) (das Cover ist mit Bildern von Pinterest erstellt worden und gehört nicht ursächlich mir) (die Geschichte darf nicht ohne meine Zustimmung kopiert werden und anderweitig verwendet bzw hochgeladen werden)


Мистика Темная фантазия 13+. © Luise Rempt für den Text Cover von Pinterest und von mir bearbeitet

#freundschaft #abenteuer #saga #Norden #fantasy #Hexen
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Tiäkenbrouch

In der Provinz Trondelag im tiefen Norden liegt hoch oben auf einem Berg umgeben vom Zauberwald Pasvik, die Stadt Tiäkenbrouch. Auf der Bergspitze steht eine mächtige Burg, gebaut aus dicken Steinen mit einem riesigen Burgturm in der Mitte, der alles überragt. Er ist umgeben von Fachwerkhäusern, die durch kleine verwinkelte Gassen miteinander verbunden sind. In den schmalen Straßen wimmelt es von Marktschreiern, die ihre Ware feil bieten, Kinder die miteinander spielen, Frauen, die miteinander tanzen, ein Harlekin, der durch die Gassen turnt. Dieser Ort ist seit Anbeginn die Heimat für Hexen, Zauberer, Feen und andere magische Wesen.

Die Drillinge Elina, Amber und Lilly gehen hier zur Schlue für Hexerei, der Phiruma. Sie sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Elina hat schwarze glatte lange Haare, einen karamelfarbene Teint und smaragdgrüne Augen, ist relativ klein und kurvig gebaut, Amber hat rubinrote gelockte Haare, schöne lange rote Fingernägel , ist mittelgroß und sehr schmal gebaut, Lilly hat blonde Haare, die sie häufig in einem Dutt trägt und saphirblaue Augen, sie ist die kleinste von der drei aber auch die sportlichste.

Im Fach für geschichtliche Hexerei erfuhren sie von ihrer Lehrerin Frau Kelandra Barkridge die Geschichte von Smaragda, Rubia und Saphira. Sie sind Drillinge und die Geschichte besagt, dass sie durch die Triqueta, den Knoten der Dreisamkeit,untrennbar miteinander verbunden sind. Sie waren dazu bestimmt den Frieden in Tiäkenbrouch zu erhalten und ihre Schwestern zu beschützen, die dem Hexenzirkel Phiruma angehörten. Aus jedem Teil des Landes wurden seinerzeit Hexen und Zauberer bestimmt, die dem Zirkel beitraten und zum Unterricht nach Tiäkenbrouch kamen. Die drei Oberhexen erhielten ihr Macht durch die drei großen Edelsteine, Rubin, Smaragd und Saphir. Jede von ihnen trug einen goldenen Ring in dem der Edelstein eingefasst war und ein Teil der Triqueta. Die Ringe wurden schon immer von Generation zu Generation weitergegeben.

Im Süden Trondelags in der Stadt Lygndal lebte Ravenna, die Hüterin des Lichts, sie trug einen großen Regenbogen-Diamenten als Kette um ihren Hals. Ravenna unterrichte im Fach für heilende Kräfte und Vorraussagung. Sie hatte große Macht über den Frieden und das Licht und sie konnte in die Zukunft schauen und sie verändern. Jedoch nur bei anderen, nicht in ihrer eigenen Geschichte. Eines Tages verliebte sich Ravenna, doch ihr Glück war nur von kurzer Dauer. Ihr Liebster und ihr Junge kamen bei einem Jagd-Ausflug ums Leben. Es brach Ravenna das Herz. Die Trauer, die Wut und Verzweiflung frästen sich in ihr Herz und ergriffen von ihr Besitz. Sie hüllte sich in schwarzes Gewand, legte den Regenbogen-Diamant ab. Ihre Gedanken wurden immer schwärzer. Der Schmerz um den Verlust fraß sie förmlich auf. Ravenna wollte nichts mehr fühlen.

Sie schlich sich aus dem Dorf auf der Suche nach dem Teufel. Sie ertrug die Liebe und die Leichtigkeit ihrer Schwestern nicht mehr. Jeweiter sie sich von Lygndal entfernte desto stärker wurde der Hass auf alljene die Glücklich waren. Ravenna war verzweifelt, sie wollte endlich, dass der Schmerz aufhörte. Sie suchte sich einen Zufluchtsort und diesen fand sie in Nord-Nordlage, einem düsteren Ort mit einer unterirdischen Burg inmitten eines schwarzen Gebirges um das Raben und Ocammys kreisten. Occamys sind schlangenähnliche Drachen mit Flügeln und einer schuppigen Haut. Im Inneren hatten viele schwarze Seelen ihre Zuhause gefunden. Alle, denen der Übergang in die letzte friedvolle Ruhestätte verwehrt geblieben war. Orks, Trolle und andere Kreaturen lebten in dieser grauen Einöde.

Ravennas Schmerz wurden immer größer und als sie das Gefühl hatte zu ersticken gab sich der Teufel zu erkennen. "Ich kann dir helfen, dass du nicht mehr so leidest. Alles was du tun musst ist mir dein Herz und deine Seele zu verkaufen. Du wirst stark sein und dir kann niemand mehr Schmerzen zufügen, du wirst wie Tod sein. Du wirst das Glück anderer nicht ertragen können und du willst dass die Welt weiß wie grausam es sein kann alles zu verlieren. Alles was du tun musst ist, schneide dir in den Finger, fang dein Blut auf und gib es mir. Ich werde es zusammen mit ein paar Zutaten vermischen. Diesen Trank wirst du um Mitternacht trinken und dein Herz wird sich dunkles Zynit verwandeln, du wirst ein allerletzte Mal große Schmerzen haben." Ravenna willigte ein. Sie nahm das Messer, welches sie immer bei sich trug, schnitt sich in den Finger, fing ihr Blut in einer kleinen Flasche auf und gab sie dem Teufel. Er braute den Trank und gab ihr die Flasche zurück. Um Mitternacht trank Ravenna die ganze Flasche und sie hatte große Schmerzen. Es war als würde ihr auch das letzte bisschen Emotionen genommen und sie starb innerlich. Sie spürte wie ihr Herz erkältet. Irgendwann hörte der Schmerz auf, der Pakt war geschlossen. Ravenna schwor sich die Welt ebenso schwarz und düster werden zu lassen wie ihre Seele.

Sie machte sich auf um im Süden in Solstad eine Armee zu rekrutieren. Denn dort lebten weitere Orks, Nymphen, Kopflose Reiter, Arme Seelen, die zwischen Himmel und Hölle hin und her irrten. Sie sollten ihre neuen Gefährten werden. Ihre Armee wuchs rasend schnell und sie fing an einen Kreuzzug zu führen. Mit jedem gefallenen Dorf spürte Ravenna wie die schwarze Magie an Macht gewann. Sie wollte alle leiden sehen. Es erfüllte sie mit Stolz, wenn sie Menschen um ihren Leben flehen hörte, wenn sie kleine Babys weinen hörte, wenn Kinder verzweifelt schrien. Sie konnte nur hämisch lachen, wenn Bauern, Könige oder Krieger sich ihr in den Weg stellten um sie aufzuhalten. Ravenna spürt wie sie immer mächtiger wurde. Ihr Name und ihre Taten verbreiteten sich schnell und jeder fürchtete sie. Sie war endlich eine große Hexe. Eine Hexe an die man sich auch noch nach tausenden von Jahren erinnern würde.

Ravenna hatte große Freude daran, andere Hexen auf den Scheiterhaufen zu verbrennen, sie konnte dann die Macht ihrer Opfer aufsaugen. Es war ihr ein Fest, Männern die Köpfe mit der Guillotine abzuschlagen und aufzuspießen wie eine Art Mahnmal. Um ihr Werk allerdings zu vollenden musste sie den Zirkel der Phiruma und ihre Schwestern auslöschen. Sie wollte alleinige Herrscherin werden. Liebe und Hoffnung waren ihr zuwider. Ravenna war rasend vor Wut und blind vor Hass, sie wollte unbedingt in den Besitz der Triqueta gelangen, denn sie wollte nicht, dass noch irgendjemand Liebe und Friede empfand.

Alle Hexen trafen sich einmal im Jahr am Berggeist in Vardo um ein rauschendes Fest zu feiern und friedlich und in Liebe miteinander verbunden zu sein, sich gegenseitig zu stärken und sich aneinander zu freuen. Das war Ravennas Chance, sie fasste den Plan ihren Schwestern vorzuspielen, dass sie sich geändert hatte und endlich wieder Liebe in ihr Leben lassen wollte. Sobald sie sich am Berggeist trafen würde sie einen allmächtigen Zauber aussprechen, der jegliche Macht außer Kraft setzte und so wollte Ravenna ihre Hexenschwestern langsam und qualvoll töten, die Triqueta am sich nehmen und Trondelag und seine Reich in Schmerz und Leid führen. Sie kam vor ihren Schwestern am Berggeist an und sie ertrug den Anblick der fröhlich feierenden Brüder und Schwestern nicht. Der Hass stieg immer weiter in ihr auf, sie konnte sie nicht länger zügeln. Ravenna gab sich zu erkennen: "Brüder und Schwestern, ich nehme eure Macht an mich. Ihr werdet einen qualvollen Tod sterben." Mit diesen Worten erstarrten ihre Brüder und Schwestern und Ravenna schickte ihr Gefolge los, zu foltern und zu töten. Es sollte keine Gnade geben. Sie selbst machte sich auf den Weg ihre 3 Schwestern zu suchen.

Die drei Hexen von Tiäkenbrouch machten sich auch in diesem Jahr auf den Weg nach Vardo zum Berggeist. Nach einem langen Marsch kamen sie endlich an. Doch dort bot sich ihnen ein Bild des Grauens. Scheiterhaufen wohin sie sahen, verbrannte oder noch brennende Überreste ihrer Schwestern und Brüder. Sie hörten noch qualvollen Schreie, sahen die ersten Aasgeier, die sich über die Überreste hermachten. Sie wussten es war Ravennas Werk, sie mussten sich trennen und die Triqueta vernichten, es musste schnell gehen denn Ravenna war ihnen dicht auf den Fersen. Sie wussten aber auch, dass sie die Macht von Ravenna zuvor einschränken mussten und dass sie nur diese eine Chance hatten. Rubia, Smaragda und Saphira stellten sich im Kreis auf und hielten ihre Ringe in der Mitte zusammen: "Ihr Geister der Liebe, des Friedens und der Freiheit, helft uns den Zauber Ravennas aufzuhalten. Dämmt ihn ein. Ihr Geister helft uns unser Geheimnis zu bewahren und lasst die Welt wieder in vollem Glanz erstrahlen." Ein heller Blitz erstrahlt und die drei fielen erschöpft zu Boden." Los, wir haben nicht viel Zeit, wir müssen die Triqueta noch in Sicherheit bringen."

Die drei Schwestern machten sich auf den Weg und versteckten die Teile ganz im Norden. Einen Teil in Lyngstoy der versunkenen Stadt , dem Zuhause der Meerjungfrauen, Moränen und anderen armen Seelen, einen Teil in Snogg, dem Feenwald, in dem Feen, Einhörner und Goldkolis ihre Heimat fanden und einen Teil in Myrk, dem Dunkelwald, wo Orks, Zwerge, Drachen und andere gefährliche Kreaturen zu Hause waren. Jede von ihnen belegte seinen Teil mit den Worten: "Ruhe in Frieden, bis du von meiner Schwester erneut zum Leben erweckt wirst."

In dem Moment als die letzte Hexe ihren Teil versteckt hatte, lösten sich die Ringe von ihren Fingern und das der Zauber war gebrochen. Eine nach der anderen starb einen langen und qualvollen Tod. Über der Welt der Phiruma zog eine dunkle Wolke auf und sämtliches positive Leben wich einer dunklen Wolke aus Trauer und Hass. Ravenna war starr vor Zorn, sie merkte, dass ihr Macht eingedämmt war und sie nur noch einen geringen Teil benutzen konnte. Über Tiäkenbrouch war ein zusätzlicher Schutzring gezogen. Das bedeutete, dass Ravenna warten musste bis der Hexenzirkel neu geweckt wurde und die Nachkommen alt genug waren um von der Existenz zu erfahren. Drillinge in der Gemeinschaft der Hexen waren sehr selten und es konnte Jahrhunderte dauern, bis Nachfahren geboren wurden. Die Stadt Tiäkenbrouch wurde immer noch Liebe beherrscht und bot den wenigen übrigen Hexen und Zauberer einen sicheren und friedlichen Zufluchtsort.

Elina, Lilly und Amber waren regelmäßig zu Gast im Heliotrop um bei einer hot stone massage zu entspannen. Sie fühlten sich dort schon immer sehr wohl, was an der Magie der Steine lag. Der Laden war in ein dunkles schimmerndes Licht getaucht und überall waren schwarze Tücher dekoriert. Es gab eine Glaskugel auf einem Fuß aus Stein am Ende des Flures, große Regale mit vielen verschiedenen Edelsteinen, Ringen mit Diamanten, Drachen, Schlangen und Edelsteinen verziert, Hüte in allen möglichen Varianten und Formen. An einer Wand hingen Bilder von großen Hexen und Zauberern. Es gab einen Tisch mit Ketten und Ohrringen und eine Kleiderstange mit langen Kleidern in schwarz mit lila, grün, dunkelrot und dunkelblauen Untertönen und mit Spitze bestickt. Nicht zu vergessen, das Regal mit unzähligen Büchern und alten gusseisernen Töpfen. Es war als tauchte man ein in eine andere Welt. Als sie kurz vor ihrem 18ten Geburtstag dem Heliotrop erneut einen Besuch abstatteten fielen ihnen 3 Ringe auf. Sie lagen in einem Regal direkt neben der Tür, so als hätten sie auf sie gewartet. Ehrfürchtig traten sie vor das Regal. Jede von ihnen wurde von einem bestimmten Ring angezogen. Jeder Stein hatte eine eigene Fassung und war an einem zierlichen goldenen Ring befestigt. Der Rubin war in einem Herz eingearbeitet, der Saphir in einer Welle, der Smaragd in einer kleinen Blume. "Ich habe euch erwartet", sie schraken zusammen, hinter ihnen stand die Hexe. "Wie Sie haben uns erwartet?" Sie waren sprachlos, natürlich kannten sie die Geschichten, die man sich über die Hexe in ihrem Dorf erzählten, aber sie dachten sie wären größtenteils erfunden. "Ja ich habe euch erwartet" , erwiderte sie mit leiser Stimme. "Ich wusste, dass ihr kommen würdet. Ich spüre auch, dass die Steine euch schon ausgesucht haben. Jeder von ihnen hat eine andere Fähigkeit. Der Saphir verleiht Unsterblichkeit und reduziert die Ängste seines Trägers, der Rubin verleiht seinem Besitzer Macht, Würde und Anerkennung und die Fähigkeit besonders leidenschaftlich zu lieben, der Smaragd verleiht seinem Besitzer die Erleuchtung und hilft ihm seine Ziele besser zu erreichen. Ihr seid schon im Mutterleib dazu bestimmt worden diese Ringe zu tragen und eure Aufgabe ist es den Hexenzirkel Phiruma zu retten." Fragen über Fragen sammelten sich in ihren Köpfen. Die Hexe sprach jedoch ungerührt weiter," ich werde euch die Ringe zusammen mit diesen Briefen überlassen, jede von euch bekommt 1, hier habt ihr außerdem noch einen Brief in dem genau steht, wie ihr bei eurer Reise vorgehen sollt."

Sie nahmen die Ringe und die Briefe an sich und verließen so schnell wie sie konnten diesen Laden. Das helle Licht draußen blendete sie. Sie fuhren mit ihren Rädern so schnell sie konnten nach Hause und flohen auf den Dachboden. Ziemlich ausser Atmen ließen sie sich auf die Decken fallen. Was war das denn bitte? Sie waren vollkommen verwirrt. Sie sollten den Hexenzirkel retten? Amber konnte es nicht mehr abwarten. "Kommt, wir lesen mal den ersten Brief, nur so zum Spaß", meinte sie. "OK" , sagten die anderen beiden, "wir haben ja nichts zu verlieren." Um in die richtige Stimmung zu kommen, stellten sie vorher noch große Blockkerzen auf und verdunkelten den Raum. Amber öffnete den ersten Brief:


Willkommen im Hexenzirkel Phiruma, die Oberhexen Smaragda, Rubia und Saphira waren wie ihr Drillinge, sie haben euch jeweils einen Edelstein zugeteilt. Lilly für dich ist der Saphir, Amber für dich der Rubin, Elina für dich der Smaragd. Schon im Mutterleib wurde festgelegt wer welche Fähigkeiten besitzen wird, daher habt ihr auch alle die typischen sichtbaren Merkmale der einzelnen Edelsteine. Ihr gehört nun zu einem erlesenen Kreis an Hexen, Zauberern und Magiern und werdet lernen mit euren Fähigkeiten umzugehen und sie sinnvoll einzusetzen. Ihr werdet euch auf die Reise begeben unseren Zirkel zu retten, ihr müsst die Triqueta finden und zum Berggeist bringen, Ravenna besiegen und die Triqueta in ihre Fassung setzen. Ihr werdet einige Prüfungen meistern müssen. Heute um Punkt Mitternacht werdet ihr die Ringe anlegen und folgendene Sätze sagen:


Ich gelobe meine Brüder und Schwestern zu beschützen und mit niemandem über die Ereignisse zu sprechen. Ich gelobe alles in meiner Macht stehende zu tun um unseren Zikel zu retten. Ich gelobe dies mit meinem Leben zu verteidigen. Ich gelobe feierliche eine Hexe zu sein.


Anschließend werdet ihr auf Schwesternschaft anstoßen und einen großen Schluck aus euren Tonkrügen trinken. Danach wird jede einzelne von euch ihren Brief öffnen und ihn lesen, jede für sich und sie wird den anderen nicht erzählen was drin steht, erst wenn sie dazu aufgefordert wird.

Viel Erfolg bei eurer Reise


Dieser Brief warf mehr Fragen auf als er beantworte. Sie blickten zur großen Wanduhr, es war erst Nachmittags, bis Mitternacht dauerte es noch ganz schön lange. "Wollen wir das wirklich tun" , fragte Elina. Amber und Lilly sahen sich an und sagten beide "ja, lasst uns doch mal sehen was passiert."Sie lenkten sich ab, indem sie sich Witze erzählten, sich über ihre Träume unterhielten, darüber was sie einmal werden wollten. Elina, Amber und Lilly lackierten sich gegenseitig die Fingernägel in dunkelrot, fast schwarz, schauten sich gemeinsam eine Dokumentation über Hexen an, ausserdem versuchten sie alles über diesen Zirkel und die Hexen im Dorf rauszufinden um sich zu vergewissern, dass es auch wirklich kein Märchen war. Die Zeit schien nur so zu schleichen. Endlich waren es nur noch ein paar Minuten. Sie setzen sich im Kreis zusammen und warteten auf den Kirchenschlag, der die Null Uhr verkündete. Als der erste Gong ertönte schranken die drei zusammen. Sie steckten sich gegenseitig die Ringe an, nichts geschah, sie sagten gleichzeitig den Satz auf und tranken aus den Tonkrügen. Es geschah immer noch nichts. Um kurz nach zwölf war der Spuk vorbei. Jede von ihnen öffnete ihren Brief, las ihn und legten ihn zurück in den Umschlag. Enttäuschung machte sich breit, sie hatten damit gerechnet, dass irgendwas spektakuläres passierte, ein Feuerwerk losging, Funken sprühen, Fledermäuse durch die Luke herein kamen. Oder dass ein sprechender Hut herein geflogen kam, wie bei Harry Potter. Aber es passierte nichts, absolut nichts. Es blieb dunkel und ruhig. Und das war es jetzt? Die drei waren wirklich enttäuscht und sie kamen sich auch ein wenig hops genommen vor. Sie fielen hundemüde ins Bett.Am nächsten Morgen wurden sie durch lautes Gepolter geweckt. Sie bildeten sich ein Hufgeklapper zu hören und viele Stimmen, in einer Sprache, die sie nicht verstanden. Vorsichtig gingen sie die Treppe hinunter. Niemand zu sehen, sie hörten Geklapper aus der Küche. Es sah alles aus wie immer und doch fühlte es sich anders an. Vorsichtig gingen sie weiter. Lilly traute sich als erste um die Ecke zu schauen und sie erblickte ihre Mutter. Sie sah jedoch ganz anders aus sie trug mittelalterliches Gewand. Es war bodenlang bestand aus mehreren Lagen, die aussahen wie Leinen in beige und rot außerdem trug ihre Mutter eine merkwürdige Haube auf dem Kopf, überhaupt sah sie ganz anders aus als am Abend zuvor. Neben ihrer Mutter waren dort noch andere Frauen zu sehen, ebenfalls alle im mittelalterlichen Gewand. Sie unterhielten sich in einer Sprache, die im ersten Moment keinen Sinn ergab. Lilly sah Amber und Elina an und flüsterte: ich glaube der Zauber hat doch gewirkt. Was machen wir denn jetzt? Erstmal schleichen wir vorsichtig zurück auf den Dachboden, erwiderte Amber, so wie wir aussehen erregen wir noch grosses Aufsehen. Ich glaube wir sind in der Vergangenheit gelandet. Auf leisen Sohlen huschten sie zurück auf den Dachboden und verschlossen die Tür. Was machen wir denn jetzt, fragte Elina aufgeregt. Lilly blickte aus dem Fenster, die ganze Stadt sah komplett anders aus. Überall waren Marktstände, ein Harlekin, es stank fürchterlich nach Exkrementen. In der Ferne war ein Scheiterhaufen zu sehen. Erstmal müssen wir uns andere Kleider besorgen, so fallen wir doch nur auf. Ja aber wie kommen wir unbemerkt zum Laden der Hexe? Amber hatte ihren Satz kaum ausgesprochen, da öffnete sich knarzend die Wand hinter ihnen und es kam eine Treppe zum Vorschein. Es war ein Gewölbe und an der Wand waren Kerzenhalter aus Guss befestigt. Da haben wir unsere Antwort erwiderte Elina. Wollt ihr da wirklich hinein gehen? fragte Lilly ängstlich. Hast du eine bessere Idee erwiderte Elina und kletterte auf die ersten Sprossen der Leiter. Amber folgte ihr sofort, nur Lilly zögerte noch. Sie vernahmen Schritte auf der Treppe zum Boden, los Lilly komm jetzt. Lilly zog die Luke hinter sich zu, in dem Moment als sich die Tür öffnete. Puh, das war knapp. Vorsichtig stiegen sie die Leiter hinab, am Ende hingen 3 Fackeln an der Wand. Jede von ihnen nahm eine in die Hand. Vorsichtig folgten sie dem Gang. Es war stockdunkel, sie waren froh über das bisschen Licht der Fackeln. Der Boden war uneben und sie stießen immer wieder gegen kleine Steine. Die Wände bestanden aus dicken Steinmauern. Zwischendurch huschte ihnen mal eine Ratte zwischen den Füßen durch oder sie streiften ein Spinnennetz. Es war kalt und ungemütlich. Amber, Lilly und Elina hofften, dass der Weg sie zu der Hexe führte. Sie gingen eine ganze Weile, es kam ihnen vor wie eine halbe Ewigkeit, als sie plötzlich an eine Tür kamen. Elina drückte vorsichtig die Klinke runter, nichts tat sich. Hm, wie geht's denn jetzt weiter? Ratlos standen die 3 vor der Tür. Sie rüttelten und ruckelten aber nichts tat sich. Als ihre drei Lichter sich kreuzten, kam Bewegung in die Tür. Oh holde Schönheit gib dich zu erkennen sagte die Tür. Elina, Amber und Lilly sahen sich mit großen Augen an. Was sollen sie denn nur antworten? Stand irgendwas in einem der Briefe? Fragte Lilly. Amber und Elina überlegten. Ihnen fiel nichts ein. Vlt ist das Passwort ja: Elina, Schwester des Hexenzirkels Phiruma sagte Elina zaghaft. Die Tür öffnet sich knarrend. Sie schlüpfte hindurch. Die Tür schloss sich mit einem Knall und sagte erneut: oh holde Schönheit gib dich zu erkennen. Lilly, Schwester des Hexenzirkels Phiruma. Die Tür öffnet und schloss sich erneut und auch Amber musste ihren Satz aufsagen, damit die Tür sie hindurch ließ

17 ноября 2022 г. 9:02:59 0 Отчет Добавить Подписаться
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