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Fiona Matlangowski


Plötzlich trifft Dante eine alte Freundin, wo er glaubte sie sei tot. Sie ist aber verändert, ob im guten oder im schlechten, dass weiß er selbst noch nicht. Viele Fragen kommen auf, neue und alte.  Die Reise in die Vergangenheit steht an und vielleicht gibt es ein Lichtblick in die Zukunft.


Fanfiction Jogos Todo o público.

#Vergil #devilmaycry # #dante
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Zehn Jahre

Dante


„Dante, heut Abend gehen wir mal wieder raus.“ Mein Blick sagte mehr als es meine Worte überhaupt tuen könnten. „Nero ich mag dich ja, aber bitte verschon mich mit dem Scheiß.“ Ich blickte wieder zu meiner Motorrad Zeitschrift, bis ich merkte wie der Kleine sich auf meinen Schreibtisch setzte. Sofort spannte ich mein Kiefer an und hob meine Augenbrauen. „Du huckst seit Wochen nur noch in deinem Büro und das höchste was du machst sind paar Dämonen töten. Für dich ist das ziemlich leicht und daher auch keine Anstrengung. Kyrie und ich haben uns überlegt in die neue Bar zu gehen und wir schleppen dich einfach mit.“ Genervt legte ich meine Zeitschrift zur Seite und verschränkte meine Arme. „Mal so eine Frage? Hast du dich mit Trish und Lady verbündet? Dasselbe haben die zwei Weiber vorgestern auch gesagt. Ich weiß ja nicht was euch dazu treibt aber ich passe.“ „Mein Gott Dante!! Du wirst noch hier drin verfaulen. Sei jetzt nicht so und komm mit. Vielleicht triffst du eine heiße Frau und dann hat es sich ja gelohnt.“ Ohne noch weiter drauf einzugehen, ging ich zum Kühlschrank. „Willst du auch ein Bier?“ Nero atmete genervt aus aber nickte mir zu. Für einige Sekunden herrschte zwischen uns Stille bis ich sagte, dass ich doch mitkomme.


Sofort nachdem ich meinem Neffen zu gesagt hatte, hatte ich es bereut. Das schlimme an der ganzen Scheiße war, dass ich meist immer nachgab, wenn mich Nero um etwas bat. An dem Abend ließ ich mir dennoch viel Zeit bis Kyrie mit ihrer lieblichen Stimme mir befahl schneller zu machen. Ich grinste sie nur an und nahm meinen roten Ledermantel. „Wollt ihr beide nicht lieber ein Date daraus machen und mich da raushalten?“ „Ausgeschlossen Dante. Diesmal entwichst du uns nicht.“ Ich hinterfragte den Antrieb von Kyries Bitte nicht. „Mach das einfach für mich, weil ich dein Neffe bin.“ Ungläubig blickte ich zu Nero rüber. „Seit wann spielst du die Karte denn aus? Und mal eine Interesse Frage. Warum zum Teufel gehst du freiwillig in eine Rocker Kneipe Kyrie?“ „Mir gefallen zwar solche Orte nicht so sehr, aber für Nero mache ich das gerne.“ „Ich glaube ich muss gleich bei eurer Liebe kotzen.“ Warum zum Teufel ließ ich mich darauf ein? „Du wirst es schon überstehen.“ Nero schlug mir paar Mal auf meine linke Schulter und ging mit seiner Freundin voran.


Wir gingen genau ins Stadtzentrum und man hörte schon von weitem die laute Musik und die Leute, die sich lautstark vor der Bar unterhielten. Ich hörte wie Kyrie lachte. „Scheinbar genießt die neue Bar schon an Beliebtheit.“ „Too much people. Ich bin ja jetzt schon genervt obwohl wir nicht mal drin sind.“ Ich setzte mein Pokerface auf und ignorierte die ganzen Betrunkenen vor dem Gebäude und Nero zog Kyrie so dicht an sich bis es nicht mehr ging. Zu unserem Glück war noch ganz hinten ein Platz frei. Die Kneipe war relativ groß, rechts befanden sich drei Tische, links zwei Tische und die Theke, dann ging man zwei Stufen hoch und man sah rechts und links mehrere Stehtische. Ganz hinten befanden sich noch drei weitere Tische. Sämtliche Tische und Stühle waren aus einem dunklen Holz und an den Wänden hingen Bilder von vielen Bands. „Nichts Besonderes, aber so stelle ich mir eine gemütliche Rocker Kneipe vor. Nicht viel und nicht zu wenig.“ Mit diesen Worten setzte ich mich hin und wartete darauf bis eine Kellnerin kam, um unsere Bestellung aufzunehmen.


Zu meinem Glück ließ sie nicht lange auf sich warten, aber plötzlich stockte mir der Atem. „Diana?“ Eine Frau mit langen schwarzen Haaren, einer roten Korsage und Unmengen an Tattoos stand vor mir. In dem Moment als ich ihren Namen sagte realisierte sie wer ich war. „Dante. Lang nicht mehr gesehen. Was wollt ihr trinken?“ Wir sagten ihr was wir wollten, aber ich fand die Begrüßung mehr als merkwürdig. Ich schaute ihr nach bis mich Nero darauf ansprach. „Du kennst sie?“ „Ja ich kenne sie. Sie ist auch eine Halbdämonin und war mal mit deinem alten Herrn zusammen.“ Ich verschwieg das ich eigentlich geglaubt hatte, dass sie tot wäre. Ich verstand nicht wieso sie hier war und dazu noch so lebendig. „Ich verstehe es nicht.“ In dem Moment brachte sie uns die Getränke. „Warum ich lebend vor dir stehe?“ Ihr Blick war kälter denn je, ihre roten Augen sagten, dass ich aufpassen sollte. „Ja.“ Mehr brachte ich nicht über meine Lippen. „Genieß den Abend Dante. Mach dir darüber keine Gedanken. Es war nicht deine Sache.“ Ich spürte wie ihre Aura versuchte mich zu erdrücken. Ich wagte es nicht ihr nachzusehen. Sofort griff ich nach meinem Bier und trank es zur Hälfte leer. „Da ist doch mehr Dante.“ In diesem Moment hörte ich die Stimmen der beiden nicht mehr und auch die Musik nicht.


Vergil hatte sie damals in die Verderbnis gebracht, es war ihm egal was mit ihr geschehen würde. Das letzte Mal als ich sie sah lag schon zehn Jahre her. Dieser Tag war schwärzer als jeder andere, sie führte ihren persönlichen Kampf gegen Unmengen an Dämonen. Der Grund, den wusste ich bis heute noch nicht. Vergil hatte sie damals im Stich gelassen, wie viele Male davor auch und sie verbot mir ihr zu helfen. Ich werte mich gegen ihr Verbot, aber sie schloss mich mit einem mächtigen Zauber aus. Normalerweise konnte ich solche Zauber leicht umgehen, aber ihre konnte ich nicht brechen. Sie verlor den Kampf, sie verlor an Stärke um die Wand aufrecht zu erhalten. Ich sah wie sie belagert wurde und das Blut strömte, ich konnte nichts tun und ich bin einfach gegangen. „Dante?! Dante?!“ Kyrie riss an meinen Schultern, bis ich wieder vollkommen in dieser Kneipe war. „Es tut mir leid Leute, aber es geht nicht.“ Ich trank den letzten Rest meines Bieres aus und legte ein bisschen Geld auf den Tisch. Grad als ich aufstehen wollte hielt mich Nero fest. „Jetzt verrate mir mal was plötzlich mit die los ist.“


„Du brauchst keine Schuldgefühle zu haben mein Großer.“ Dianas Stimme ertönte hinter mir. „Welche Schuldgefühle? Ich verstehe nicht was du meinst Kleines.“ Ich drehte mich zu ihr und versuchte sie mit dem gleichen selbstgefälligen Blick anzugucken, wie ich es bei jedem tat. „Lerne an deine Schauspielkünste Teufelskerl. Du dachtest ich sei tot, ich war so gut wie tot, aber das war nicht deine Schuld. Ich wollte das du gehst, ich wäre womöglich auch gegangen.“ Meine Augen musterten sie und mir fielen die ganzen Narben an ihren Armen und Hals auf. „Wie?“ „Das muss dich nicht kümmern. Dante, es sind seitdem zehn Jahre vergangen. Ich habe viel gehört, du hast das Devil May Cry. Du bist ein guter Jäger, das warst du schon immer, aber seit wann schaust du mich mit so einem, für deine Verhältnisse, weichen Blick an?“ Sie hob ihre Hand und legte sie mir auf meine Wange. In dem Moment spürte ich etwas Seltsames, aber da ging sie auch schon weg und ich saß mich wieder hin.

11 de Junho de 2021 às 21:44 0 Denunciar Insira Seguir história
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