rebecca-wolff Rebecca Wolff

Das Erik ein Tyrann war stellte sich erst später als er Freya entführte, heraus.


Histoire courte Interdit aux moins de 18 ans. © Eigenes Werk
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Teil 1.

"Schön hier", sage ich. Wir setzten uns an den noch freien Tisch im Restaurant am See und zogen unsere Jacken aus - am Horizont die Berge -, wo gerade der Sonnenuntergang zu sehen war. Erik sah mich an. Ich erinnerte mich noch über zwanzig Jahre später an seinen Blick. Die großen eisblauen Augen die mich nachdenklich ansahen - fast schon ein bisschen gleichgültig. Sein dunkelblondes Haar was schräg gescheitelt war. Seine großen Hände die unruhig auf dem Tisch trommelten während er seine schwarze Armbanduhr mit mehreren forschen Blicke würdigte. "Was ist? Wo musst du hin?" Er sah auf und grinste versonnen. "Ach - nirgends. Wo musst du heute Abend hin?" "Nirgends." "He?", er gab mir einen sanften Klaps auf den Unterarm. "Weißt du wer da sitzt?" "Nee." Ein Mann, geschätzt Anfang dreißig mit weißblondem Haar und grünbraunen intelligenten Augen sowie einen ständigen Grinsen im Gesicht saß uns gegenüber. Vor ihm eine Frau etwa in seinem Alter. "Ich würde aufpassen was du zu ihm sagst." Erik sah mich an. "Er ist verrückt und er wohnt bei uns im Ort. Er heißt Oliver und er ist bei der Feuerwehr. Soll ziemlich gut sein.""Inwiefern verrückt?" "Er nimmt alles krumm und persönlich. Ein Kumpel hat mir neulich verraten dass er auf junge Frauen so in deinem Alter, steht. Halte dich von dem fern. Der nimmt alles. Die Frau vor ihm -die ältere meine ich, die ist seine Frau." "Wie", ich machte eine Grimasse. "Soll ich das jetzt verstehen?" "Ach, nichts", Erik strich mir sanft über die Hände was mir eine Gänsehaut verursachte. "Das musst du nicht verstehen. Männersache eben." Plötzlich sah mich der Mann an. Seine Augen waren durchdringend. Sein Blick wachsam. Ich sah weg. Aber ich spürte seinen Blick weiterhin auf mich gerichtet. Dann sah ich ihn wieder an. Er lächelte. Dann sah er weg und ignorierte mich bis er bezahlte und die zwei aufstanden und gingen. Erik folgte meinen Blick. Er war hochrot im Gesicht. Plötzlich musste er lachen. Er hielt sich die Hand an die Brust. "Sag mal bist du noch ganz dicht Freya. Der Typ will dir doch nur unter den Rock." "Und wenn. Sein Problem. Ich will nichts von ihm." "Von wegen." "Ich will nichts von ihm", genervt sah ich ihn an. Der Abend verlief langsam. Wir tranken Wein und aßen hessischen Eintopf. Einmal als ich von der WC zurückkam, sah ich Erik draußen eine Zigarette rauchen. Dann aßen und redeten und tranken wir weiter und dann gingen wir. An das letzte wo ich mich erinnerte, war, dass Erik mit mir in einen dunklen Wald fuhr. Das Auto vor einem Schuppen auf einem verlassenen Grundstück an einem abgelegenen See parkte und mich triumphierend grinsend ansah. Dann war ich weg - ohnmächtig und Erik nutzte die Gelegenheit um mit mir zu tun was er wollte.

Heute lebte ich in einem anderen Land. Doch alles was Erik bei mir hinterlassen hatte, waren schlechte Erinnerungen. Denn er hatte mich neun Tage in dem Schuppen im Wald eingesperrt und mir nichts zum Essen gegeben. Bis die Polizei ihn wegen der vorhandenen Entführung festnahm. Heute wusste ich, manchmal war man eben zur falschen Zeit am falschen Ort und begegnete Menschen die sich später als Unmenschen darstellten. Ich hatte einen Schlussstrich über die Sache gezogen und wusste dass ich von nun an dass ich mit keinem Menschen mehr Wein trinken gehen würde und mein Glas - in welches er in der Zeit wo ich auf Toilette gewesen war, ganz gefühslos KO - Tropfen gegeben hatte- nie mehr unbeachtet stehen lassen würde. Manche Menschen waren so hatte ich heute gelernt eine Lektion fürs Leben und man sollte sie auch als Aufgabe um daran zu wachsen, betrachten hatte ich nun beschlossen. Manch andere Menschen waren Pluspunkte pur weil sie einem gut taten wie Oliver mit dem ich seit zwei Jahren zusammen war. Er war weder verrückt noch wollte er von jeder Frau etwas. Die Frau damals an seiner Seite war auch nur seine Cousine gewesen wie er mir später erzählt hatte. Er nahm auch nichts persönlich, ganz im Gegenteil er war offen und höflich und hörte mir oft und gerne zu und er arbeitete auch nicht bei der Feuerwehr. Er war beruflich als Hotelfachmann tätig in einem Fünf Sterne Hotel hier in der Nähe. Wir führten eine gute und ausgeglichene Beziehung obwohl er neun Jahre älter war und unternahmen oft Ausflüge und waren im großen und ganzen zufrieden mit unserem Leben.


6 Décembre 2022 18:17:41 0 Rapport Incorporer Suivre l’histoire
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La fin

A propos de l’auteur

Rebecca Wolff Rebecca Wolff ist auf der schwäbischen Alb geboren, wohnhaft im Kreis Stuttgart. Schreiben ist ihr Hobby. Es ist wunderbar in die Welt des Schreibens einzutauchen und auch zu lesen. Sie denkt gerne über den Sinn des Lebens nach, hinterfragt auch vieles. Ihre eBooks beschreiben meistens das Leben.

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