blank_the_writer BlANK the Writer

Sanft lege ich meine Hände um sein Gesicht. Seine eisernen Augen schauen mich an und ich flüstere: "Ja, ich sehe es." Die grauen Pupillen blicken in die azurne Farbe der meinen. "Ich wünschte, ich könnte dir diesen Schmerz nehmen." meine Stirn lehnt sich an seine, dabei behalten wir den Blickkontakt bei, "Doch zu groß ist ihre Bedeutung, zu essenziell sind sie für deine Charakterzüge. Sie schmerzen, das weiß ich, aber du wirst wegen ihnen Entscheidungen treffen, die diesen Krieg beenden werden, das weiß ich." Die Sorge um einen alten Kindheitsfreund treibt ein Mädchen mit übernatürlichen Fähigkeiten dazu, sich aus dem Untergrund zu stehlen und sich zum südlichen Ausbildungslager für Soldaten zu begeben. Das sie nun gegen den Feind in den eigenen Reihen kämpfen muss und das sie ein Bedeutender Teil des Kampfes gegen die Titanen wird, war nie ihre Absicht. Da ich nicht Hajime Isayama heiße, gehören mir weder die Charaktere, noch die Handlung, die ich aus dem Manga/Anime entnommen habe. Auch die rechte an den verwendeten Bildern gehören nicht mir, die gehen an die jeweiligen Eigentümer zurück, meine eigenen Bilder werde ich entsprechend kennzeichnen. Bitte berücksichtigt dies.


Fanfiction Anime/Manga Déconseillé aux moins de 13 ans.

#LeviXOc #levi #aot #attackontitan
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Zwei Reiter mit wehenden grünen Umhängen galoppieren durch den dichten Nebel.


Der Himmel ist dunkel grau und ich blicke mich suchend um. Diese Erinnerung ist nicht meine, dass ist klar, doch kenne ich auch ihren Besitzer nicht.


Sie ist keine schwache oder uninteressante Erinnerung, sonst könnte ich mich einfach von ihr lösen.


Eingehend betrachte ich die Personen auf den Pferden, vielleicht erkenne ich jemanden.


Die ist ein Mädchen, vielleicht 18 Jahre alt mit schulterlangen roten Haaren und ein Junge, ähnlich alt aber deutlich größer mit blonden Haaren.


Sobald ich mich mehr auf diese Personen konzentriere, erkenne ich auch ihre Kleidung besser. Sie tragen die Umhänge des Aufkläungstrupps.


Die überkreuzten Flügel. Blau und mächtig wie der Himmel, weiß, rein und unschuldig wie die Rosen, die hinter der Mauer wachsen, die sie einschließen wollen.


So hat es mir mein Vater zumindest immer gepredigt.


In dem Nebel nehme ich eine große Kreatur wahr und kurz darauf tritt ein Titan aus diesem heraus. Überrascht zieht der Junge an den Zügeln, doch durch die plötzliche Einwirkung und den nassen Boden rutscht sein Pferd aus.


Erschrocken ziehe ich die Luft ein und habe kurz das Verlangen ihm zu helfen, doch befindenden mich hier nur in einer Erinnerung. Ich bin praktisch nur ein Geist der durch sie hindurchwandet und sie aus meiner eigenen Sicht wahrnehme.


Ein Erzähler der beobachtet, doch nicht eingreifen kann, so gern er auch möchte.


Das rothaarige Mädchen reagiert sofort und lenkt die Aufmerksamkeit des Titans auf sich, indem es ihn angreift.


Der Abnorme weißt weibliche Äußerlichkeiten, dunkles langes Haar und große, tiefbraune Augen mit fülligem Wimpernkranz, auf.


Die Soldatin gelangt mithilfe ihres 3D-Moduls auf den Rücken des Titans, doch ist dieser rutschig und sie kann sich nicht halten.


Das Mädchen fällt zu Boden und in seinen unruhigen und unvorhersehbaren Bewegungen zerreißt der Titan sie.


Der Junge ist sichtlich geschockt, doch geht eine weitere Adrenalinwelle durch seinen Körper und sein Überlebensinstinkt packt ihn.


Er rappelt sich auf, will kämpfen und sich zur Wehr setzten, doch kann er die vorherrschende Chancenungleichheit nicht ändern. Zudem hakt und klemmt sein Manövergerät, im Sturz haben sich dort kleine Steine und Äste verhakt.


Plötzlich überrascht ein neues Gefühl die Situation.


Ich sehe ein schwarzes Pferd herangaloppieren und auf ihm eine Person, ebenfalls im Grünen Umhang.


Er ist verunsichert und wird mit jedem Meter, den er näher kommt, panischer.


Da wir uns offensichtlich außerhalb der Mauern befinden, kann es sich nur um einen weitern Soldaten des Aufklärungstrupps handeln.


Er ist noch recht weit entfernt, doch der Titan hat den blonden mittlerweile zu packen bekommen.


Er ist mit sich im reinen, blickt in meine Richtung und hebt die Hand zum Gruß, wie als würde er mich sehen.


Verwundert über die Handlung des Jungen kann ich nicht lange sein, denn im nächsten Moment hebt der Abnorme ihn in sein Maul und lässt den mächtigen Kiefer zuschnappen.


Mittlerweile kommt auch der Reiter am Ort des Geschehen an, doch ist auch er zu schnell und rutscht mitsamt seines Pferdes aus.


Er landet direkt vor dem abgetrennten Kopf des Mädchens, das offensichtlich eine sehr gute Freundin war. Geschockt starrt er das entstellte Gesicht der Soldatin an.


Auch der Titan hat in bemerkt und scheint ihm scheinbar mit purer Absicht, die noch verbliebenen Überreste seines Blonden Freundes vorzuwerfen.


In einer gewissen Art und Weiße wirkt es, als würde es den Titan mit Freude erfüllen, den dunkelhaarigen Soldaten so geschockt und am Boden zerstört zu sehen.


Er hebt den Blick und schaut den Titan an.


Sein Blick spricht Bände.


Er will Rache und Vergeltung für den Tod seiner Freunde.


Er setzt plötzlich ein, für einem Menschen, extremes Maß an Energie aus und geht auf den Titanen los.



Das sparsame umgehen mit Gas und Klingen stehen bei ihm kann klar nicht mehr an oberster Position und er zerstückelt den Abnormen getrieben von Hass und Trauer.


Währenddessen ertönen seine qualvolle Schreie in meinen Ohren und auch sein Gefühlschaos ist unangenehm für mich.


Nach all dem steht er verzweifelt vor dem toten Kopf seiner Freundin und weint.


Ich nehme war, dass all die Emotionen, die er so lange unter Verschluss hielt, nun Überlaufen.


Ich stelle mich neben den jungen Mann und blicke mit ihm auf die rothaarige hinab.


Je näher ich ihm trete, desto präsenter werden seine inneren Schreie und ich hocke mich zu dem Kopf hinab.


Sanft streiche ich dem Mädchen die Haare aus dem Gesicht, ehe ich ihre Augen schließe, so dass es aussieht, als würde sie bloß schlafen.


Mit einem Mal wird alles weiß und es fühlt sich an, als sei ich Richtung Himmel gerissen worden. Das nächste, dass ich wahrnehme, ist wie ich von meiner zerfledderten Matratze schreiend aufstecke.


Mir schwerem Atem versuche ich das erlebte Revue passieren zu lassen und einzuordnen.


Natürlich sind Opfer bei Expeditionen immer eine große Debatte und es ist keine Seltenheit, dass da draußen Unmengen an Soldaten gefallen sind.


Als Tochter des Kommandanten habe ich das zu Gut am eigenen Leib erfahren.


Auch meine Eltern fielen den Titanen zum Opfer.



To be continued...

12 Septembre 2022 10:32:25 0 Rapport Incorporer Suivre l’histoire
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