ghost_writer_joerss R Joerss

„Bi oder Schwul?" Ich sah unsicher zu ihm auf. Eigentlich war ich ja hetero. Vorsichtig fing ich an zu sprechen „Ich glaube weder noch." Greif zu bevor es zuspät ist


LGBT+ Déconseillé aux moins de 13 ans.

#Findung #schwul #gay #LGBT #liebe #menxmen
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1 Kapitel

Ich hasse diese Familie. Sie ist schrecklich. Ich habe einen drei Jahre jüngeren Bruder und eine ein Jahre jüngere Schwester. An den beiden war nichts auszusetzen. Ich liebte meine Schwester und auch mein kleiner Bruder gehörte in mein Herz nur meine Eltern....


Meine Schwester unter brach meine Gedanken „Cole! Es gibt essen!" rief Marie. Schnell schrieb ich noch den letzten Satz meines Kapitels zu Ende und ging dann runter. Zurzeit waren wir alleine zu Hause. Unsere Eltern waren immer weg. Mom war arbeiten und Dad? ...Ach wir hatten keine Ahnung. Seufzend ließ ich mich neben Marie auf meinen Stuhl fallen. Sie lächelte mich an und reichte mir einen Teller mit Suppe. Kurz darauf kam Hendrick runter. Auch er bekam einen Teller Suppe. Dann fingen wir an zu essen. Marie fragte „Kommt ihr gut klar?" wir waren vor kurzem hier her umgezogen. Das war ungefähr eine Woche her. Seitdem hatten wir Sommerferien. Ich wusste dass Marie schon viele Freunde gefunden hatte und sich auch schon verliebt hatte. Hendrick und ich nickten nur. Marie sah mich an „Warum triffst du dich nie mit Freunden, Cole?" ich ließ meinen Löffel sinken „Weil ich keine habe und auch keine haben will!" sagte ich leise aber mit Nachdruck und aß weiter. Marie schlug vor „Willst du heute Abend mit auf eine Party? Wird bestimmt lustig." Ich lachte „Du bist doch erst 16. Wie willst du denn da rein kommen?" Sie verdrehte die Augen „Das ist eine Haus-Party von 'nem Freund. Also kommst du mit?" Hendrick rief „Ich will mit." Marie schüttelte nur den Kopf und sah mich wieder an. Ich seufzte „Ja, ok ich komme mit." Marie lächelte zufrieden und aß ihre Suppe weiter


Gegen Abend kam Marie in mein Zimmer. Aufgeregt fragte sie „Darf ich dich anziehen?" ich ließ langsam mein Buch sinken und sah sie an „Wie bitte?" grade wollte sie die Frage wiederholen als ich sagte „Ich weiß was du gesagt hast...Aber warum?" Sie lächelte leicht „Du willst doch nicht so auf eine Party!?" ich sah an mir herunter „Was ist denn so schlimm daran?" Marie antwortete nicht sondern öffnete einfach meinen Schrank. Zwischen den wenigen Kleidungsstücken die ich hatte schien sie etwas Gutes zu finden und warf es mir hin. Sie nahm mir mein Buch aus der Hand, drückte mir die Kleidung in die Hände und drehte sich um. Etwas verwundert sah ich auf die schwarze Hose, das graue Shirt und die Lederjacke. Dann zog ich mich schnell um. Marie fragte „Fertig?" ich antworte mit einem zustimmenden Gemurmel. Sie drehte sich um und musterte mich lächelnd. Dann kam sie näher zu mir und betrachtete meine Ohren „Welchen Schmuck hast du schon ausgepackt?" fragte sie. Ich antworte knapp „Liegt im Bad" Marie grinste und verschwand. Dann kam sie mit ein paar kleinen silbernen Gegenständen in der Hand wieder. Sie stellte sich auf Zehnspitzen und befestigte sie in meinen Ohrlöchern. Da ich lange keine Ohrringe getragen habe dauerte es etwas bis sie drin waren. Ich hatte auf jeder Seite drei von ihnen und oben am linken einen Pircing. Als sie dann fertig war ging sie ein paar Schritte zurück und betrachtete ihr Werk. Sie legte den Kopf schräg „Wie wäre es mit..." „Nein, Marie es reicht...können wir jetzt gehen?" unterbrach ich sie. Sie sah mich beleidigt an verschwand dann aber und kam dann mit etwas aufgefrischtem Makeup wieder. Zusammen gingen wir dann los. Erst jetzt betrachtete ich ihren Look. Sie trug ein kurzes Kleid ohne Träger Schnürsandalen und eine schwarze Jacke. Ihre Haare waren offen und wild, ihre blauen Augen stachen aus ihrem dunkeln Augenmakeup und ihre vollen Lippen wurden von einem blassen lila Lippenstift betont.


Vor der Tür ihres Freundes fuhr sie mir noch mal durch die Haare und klingelte dann. Ein Junge mit breitem Körperbau öffnete die Tür und sah Marie breit lächelnd an „Schön dass du gekommen bist. Wer ist das?" er sah mich fragend an. Meine Schwester fuhr mir wieder durch die Haare „Mein Bruder...ich dachte es wäre gut wenn er mal unter Leute kommt." Ich sah sie genervt an und richtete meine Haare wieder. Der Typ lächelte mich an und haute mir auf die Schulter „Na dann viel Spaß hier." Ich nickte nur und folgte Marie ins Innere des Hauses. Gleich als wir ins Wohnzimmer kamen war Marie verschwunden und ich wurde von Mädchen belagert. Sie fragten mich woher ich komme, auf welche Schule ich gehe, ob sie meine Nummer haben könnten. Ich verdrehte nur immer die Augen und versuchte zu flüchten. Doch das gelingt mir dann doch nicht so gut. Erst als ein neuer Typ mit Muskeln und Schlägerfratze ein trat wurde ich sie los. Schnell verschwand ich nach oben um etwas Ruhe zu finden. Hier oben war niemand nur in manchen der Zimmer hörte man Geflüster und das schmatzende Geräusch von Küssen.


Plötzlich tippte mir jemand auf die Schulter. Erschrocken fuhr ich herum. Dort stand ein Junge in meinem Alter, ganz in schwarz gekleidet. Seine schwarzen kinnlangen Haare hingen ihm teilweise über die strahlenden grünen Augen. Mit sanfter tiefer leiser Stimme fragte er „Warum bist du hier oben?" Ich entspannte mich wieder etwas und seufzte „Mich vor Weibern retten. Sie gehen mir auf die Nerven." Der Junge grinste und lachte leise „Warum gehst du dann auf Partys? Die sind doch dafür da Mädchen abzuschleppen." Ich verzog das Gesicht „ Meine Schwester hat mich gezwungen mit zu gehen." Der Typ lachte wieder leise „Ich bin übrigens Ashton Angelo." Unsicher nahm ich seine Hand, die er mir gab „Cole Bakari." Ashton schüttelte meine Hand mit starkem Griff. Lächelnd sagte er „Freut mich." Dann fragte er „Lust mit nach draußen zu kommen?" ich nickte „Klar!" Zusammen verließen wir das Haus nach dem er uns zwei Bier geholt hatte. Schweigend gingen wir in Richtung Park. Ashton zog mich zu einer Bank und setzte sich hin. Stumm tranken wir unser Bier und sahen in den Park. Dann sah Ashton mich an „Erzähl mal was über dich." Ich sah auf den Boden und begann ihm meine Lebensgeschichte zu erzählen. Warum ich das tat? Ganz ehrlich, ich wusste es nicht. Vielleicht war der Alkohol schuld. Von dem Zeitpunkt an als meine Eltern anfingen viel zuarbeiten bis wir umzogen.


Ashton hörte mir aufmerksam zu und unterbrach mich nicht. Erst als ich geendet hatte fragte er „Wie fühlst du dich damit?" ich zuckte mit den Schultern „Es geht. Meine Familie ist nicht die beste. Manchmal will ich nur einschlafen und nie wieder aufwachen." Ashton lächelte traurig „Ich kann dich verstehen." Noch bevor ich ihn fragen konnte warum klingelte mein Handy. Genervt ging ich ran „Ja?" Marie fragte etwas nuschelig „Wo bist du?" ich antwortete verwirrt „Im Park." Marie murmelte etwas vor sich hin. Dann sagte sie leise „Ich brauch deine Hilfe. Kommst du mich bitte..." Sie wurde unterbrochen „Hey hier ist Jay, Maries Kumpel. Sie ist sicher bei mir. Ich hab sie grade gefunden. Morgen bring ich sie sicher nach Hause. Sind ja sowieso Ferien." Ich nickte „Ok in Ordnung." Der Junge lachte leicht „Du bist Cole, oder?" ich bejahte. Er lachte wieder „Ich hoffe ich lerne dich mal persönlich kennen. Dann bis morgen." Damit legte er auf. Ich sah Ashton an „War meine Schwester. Sie wird heute nicht nach Hause kommen." Ashton grinste „Lust mit zu mir zukommen? Ich wohne alleine." Er schmunzelte „Dann können wir uns noch ein wenig besser kennen lernen." Ich lachte leicht unsicher „Klar wenn du damit kein Problem hast." Ashton grinste „Nein, natürlich nicht. Warum sollte ich sonst fragen?" Ich nickte nur. Wir standen auf und Ashton führte mich durch die Straßen zu seiner Wohnung. Im Flur zog er mir meine Jacke auf und hängte sie auf. Etwas schmunzelnd zog ich meine Schuhe aus und stellte sie weg. Dann folgte ich ihm ins Wohnzimmer. Seine Wohnung war sehr fröhlich und hell gestaltet was so gar nicht zu ihrem Besitzer passte. Er ging noch schnell in die Küche. In der Zeit schrieb ich Hendrick dass ich und Marie nicht nach Hause kommen würden. Ashton ließ sich neben mich auf das Sofa fallen und stellte eine Schüssel mit Knabber zeug und zwei Gläser auf den Couchtisch. Mit erwartungsvollem Blick sah er mich an „Und?" Ich sah ihn überrascht an „Was?" Er lachte „Was willst du machen?" Ich lächelte leicht „Was schlägst du denn vor?" Ashton lehnte sich zurück „Wir könnten einen Film schauen oder ein Spiel spielen oder schlafen gehen." Ich sah ihn nachdenklich an und sagte dann „Dann lass uns einen Film sehen." Ashton nickte, stand auf und holte ein paar Filme raus. Wir entschieden uns für einen Actionfilm. Doch währenddessen schlief ich ein.


Am nächsten Morgen wachte ich in einem Bett auf. Verwundert sah ich mich um und erschrak, als ich direkt neben meinem Gesicht Ashton Kopf sah. Er hatte seinen Arm um mich gelegt und meinen Kopf an seine Brust gedrückt. Vorsichtig löste ich mich aus seiner Umarmung und richtete mich auf. Müde rieb ich mir über die Augen. Er trug nur noch eine Jogginghose und ich ein T-Shirt und Boxer. Ich fragte mich echt wie ich hier her gekommen bin. Ashton Stimme riss mich aus meinen Gedanken „Gut geschlafen?" ich sah mich zu ihm um. Er streckte sich, wobei seine Muskeln zuckten. Dann sah er mich mit verschlafenen Augen an. Ich nickte nur. Ashton grinste und zog mich wieder zu sich. Fest drückte er mich an sich um mir keine Flucht zu ermöglichen und schloss wieder die Augen. Unsicher legte ich einen Arm um seine Hüfte um nicht so unbequem zu liegen. Er lachte leicht, wobei sein Brustkorb leicht vibrierte. Seine Augen öffneten sich wieder „Was ist los?" Ich spürte wie ich wie ich rot wurde „Nein, nein...alles gut!" Ashton stützte sich über mir auf und fragte ernst „Bi oder Schwul?" Ich sah unsicher zu ihm auf. Eigentlich war ich ja hetero. Vorsichtig fing ich an zu sprechen „Ich glaube weder noch." Irgendwie hatte ich Angst vor seiner Reaktion. Ashton lächelte plötzlich „Ist schon in Ordnung. Sei nicht so verängstig. Ich wollte dich nicht verunsichern. Nur du hast dich so komisch benommen. Da dachte ich du bist schwul oder so." Er kniff mir in die Wange „Und nur schon als Vorwarnung. Ich bin schwul." Ich stützte mich auf meine Unterarme und rutschte etwas unter ihm weg. Ashton sah mich etwas verletzt an und fragte „Bist du Homophob?" Schnell schüttelte ich den Kopf „Nein, ich....ich....es ist nur so dass es mir etwas Angst macht nach einer Party mit einem fast Fremden in einem Bett aufzuwachen und dann noch zu erfahren das er schwul ist und dir höchst wahrscheinlich die Hose ausgezogen hat..." zum Ende hin wurde ich immer leiser. Ashton lachte auf und lehnte sich nach vorne „Ich tue schon nichts schlimmes." Flüsterte er mir zu und sah mir in die Augen. Langsam wurde es mir zu unangenehm. Unauffällig versuchte ich von ihm weg zu kommen „Ashton, ähm....ich..." Ashton grinste und zog sich zurück „Sorry, dein Gesicht war einfach nur zu gut.", lachte er. Ich lächelte verunsichert. Er sagte „Kannst du mir vergeben?" Ich nickte langsam „Wenn du dich jetzt zurück hältst!?" Es klang eher wie eine Frag als eine Bedingung. Ashton nickte ernst „Ok, wird gemacht." Wir frühstückten zusammen und dann ging ich nach Hause. Es war doch etwas erleichternd jetzt wieder alleine zu sein. Hendrick begrüßte mich mit der Frage „Machst du das Mittagessen?" Ich nickte darauf nur und grinste über Hendricks überschwängliche Freunde. Er war davon überzeugt dass ich das beste Essen überhaupt mache. Seitdem meine Eltern nicht mehr so oft zu Hause sind bin ich für ihn eine Vaterfigur geworden. Ich bereitete das Mittagessen vor um dann auf Marie zu warten. Währenddessen schrieb ich mit Ashton. Später wurde Marie von Jay nach Hause gebracht der sich von meiner Schwester mit einem Kuss verabschiedete wie ich durchs Küchenfenster sehen musste. Ich verzog das Gesicht und machte mich daran das Essen warm zu machen. Marie fragte mich das ganze Essen über Ashton aus. Doch davor hielt sie mir eine Predigt über das allein lassen von Hendrick. Erst als Hendrick sich einmischte hörte sie damit auf und ging zum Thema Ashton über. Das ging am Abend so weiter. Erst im Bett hatte ich meine Ruhe. Völlig erschöpft schlief ich ein.


20 Février 2022 08:28:06 0 Rapport Incorporer Suivre l’histoire
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