marie311 Marie Sophie Staut

Cat, die von ihrem Freund misshandelt wird, trifft auf Toni, die ihr hilft und Mut macht.


Drame Tout public.
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Wut

Ich saß mit Jack, meinem festen Freund, der sich gerade mit seinen ach so tollen Freunden unterhielt, auf der Treppe vor der Schule und starrte auf den Boden. Ich hörte ihm gar nicht erst zu, wahrscheinlich war es eh nur wieder irgendein Macho-Gelabber. Auf einmal drehte er mein Gesicht zu sich und küsste mich. Das war nichts ungewohntes. Ich reagierte gar nicht, sondern starrte nur weiter die Stelle am Boden an. Jack löste sich von mir. "Du sollst mich nicht schlecht dastehen lassen, kleines.", hauchte er mir ins Ohr und küsste mich schon wieder. Ich wusste, dass ich ihn Lieber nicht wütend machen sollte, also schloss ich meine Augen und erwiderte. Er ließ seine Hände über meine Oberschenkel wandern, langsam wurde ich etwas nervös. Was Bagger er vor? Plötzlich glitt seine Hand, weiter unter meinen Rock. Ich schreckte auf und schubste ihn weg. "Sag Mal geht's noch?", schrie ich ihn an, während seine Freunde zwischen uns hin und her glotzen. "Was guckt ihr so?", schrie ich nun auch sie an und sie standen auf und gingen. Jack lehnte sich wieder zu mir vor, vielleicht um mir wieder eine Drohung ins Ohr zu flüstern, aber ich trat direkt gegen seinen Oberkörper und er fiel nach hinten um. Allerdings bereute ich das schon den Bruchteil einer Sekunde später, als mir wieder einfiel, warum ich mir das alles immer gefallen ließ. Er richtete sich wieder auf und zog mich Schweigend hinters Schulgebäude, wo er mich an die Wand drückte. "Weißt du kleine Bitch eigentlich, was die jetzt über mich denken?", knurrt er und ich schluckte. Ich wusste was jetzt kommen würde. Schon nach ein paar Sekunden, spürte ich seine Faust in meinem Gesicht. Ich kannte das alles schon und wusste, dass ich es nur noch schlimmer machen würde, wenn ich etwas sagen oder mich wenden würde. Jack war mindestens anderthalb Köpfe größer als ich und war auch drei Jahre älter, er war schon 19, gegen ihn anzukämpfen würde nichts bringen. Ich ließ es also wie immer, einfach über mich ergehen. Er schlug mir mehrmals in den Bauch und ich hielt ein paar Tränen zurück, Ehe er mich los ließ und ich zu Boden fiel. Er kramte in seiner Hosentasche, und hielt mir plötzlich eine Packung Rasierklingen vor die Nase. "Na, hast du die vermisst?", grinste er und holte eine raus. Die Packung stopfte er wieder in seine Hosentasche. Mit seinem Fuß, drehte er mich unsanft, sodass ich auf dem Rücken lag. Er schob meinen Hoddie ein Stück nach oben, setzte die Klinge an meinem Bauch an und zog sie zu sich. In Gedanken zählte ich mit. Eins... zweim.... ich spürte wie mir ein paar Tränen über die Wange kullerten. Drei... vier... insgesamt waren es 18 Schnitte. Er machte das oft, um mich für alles mögliche zu bestrafen. Manchmal war ihm eine Existenz schon Grund genug. Die Schnitte waren meistens nicht tief, trotzdem taten sie weg, und hinterließen Narben. Davon hatte ich mittlerweile viele. Am ganzen Körper verteilt. Er grinste mich dreckig an. Ich blieb einfach liegen, während er sich meinen Arm vornahm. Ich spürte wieder wie er einige Schnitten machte und schließlich mit einem noch breiteren Grinsen und den Worten: "Damit du dich immer dran erinnerst, was du bist!", Aufstand. Ich musste nicht sehen, was da stand. Ich konnte es mir denken. Nach ein paar Sekunden Stille, trat er mir in die Seite. "Denk ja nicht, das war's, ich bin noch nicht fertig mit dir.", mit diesen Worten verschwand er und ließ mich allein zurück. Ich schloss die Augen und driftete ab.

11 Février 2022 21:46:55 0 Rapport Incorporer Suivre l’histoire
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À suivre… Nouveau chapitre Every week.

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