Cuento corto
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Schlafstück der Schlaflosigkeit

Erneut treibt mich die Schlaflosigkeit zur Feder. Ist es nicht seltsam was manches aufblühen lässt und wenn es nur die Kreativität im kleinen ist welche für manche jedoch das große bedeuten.

Welche Zeilen könnte man erfüllen, welche Sehnsucht ausdrücken im Schreiben des Willens ausgerichtet?

Ist es nicht seltsam das wir dann Probleme zu schlafen haben, wenn wir denken etwas geniales ist im Argen?

Ein Zwiespalt zwischen getrieben schreiben und der Tatsache des nicht ruhig werden des Kopfes am Ende der eigentlich zum Schreiben führt.

Rastlosigkeit und doch Zeitlosigkeit, als wäre die Nacht ohne Ende und die Muße keinen Feierabend nimmt.

Doch oftmals ist es ein Rythmus des Alltags welcher da spricht und nicht wiederholt werden will. Wie ein stilles Gebet welches spricht aus sich selbst.

Ob dann der Kamin brennt sei dahingestellt. Wenn das Schreiben nimmt einfach viel mehr in Anspruch und Zweifel wegschiebt. Zweifel an der Möglichkeit nicht perfekt zu schreiben als auch Zweifel man könnte doch Ruhe finden.

So manches sich wiederholt in Schlaflosigkeit und schlaflosen Nächten.

Manch Idee oder Rat kommt in den Sinn, und doch ist es nur von kurzer Weile.

Der Monolog im Inneren erklingt, nur die geräusche des zu Text bringenden an die Realität um einen erinnert.

Ein erinnern an Spannung des Alltags, wie es rythmisch für sich schwingt der Klang des zu Wort bringens.

Was vermag mehr aufzulegen als eine Idee und die Erwartungen sie zu Papier zu bringen? Stets im Gedanken etwas außergewöhnliches zu tun. Oftmals um der Schlaflosigkeit Sinn abzutragen ohne zu hinterfragen, wer vermag da Weisheit zu erraten?

Früher Morgengrauen mit Tau, doch für einige von uns tiefste Nacht.

Tiefste Nacht und doch werden Gedanken zu Papier gebracht. Tiefste Nacht und doch produktiv.

Nicht messbare Produktivität, sonst wäre jedes Buch ein Bestseller, jedes Gedicht würde überall vorgetragen werden.

Und doch die Nacht und Schlaflosigkeit als Einstieg um vermeintlich größeres zu leisten was meist nur ein denken drum herum ist vom schon vergangenen Wunsch schlafen zu wollen und so abgelegt das nicht die Frage kommt, was ist morgen. Der morgen nach der durchnächten Nacht. Der morgen nach zwei Tagen wach.

Wir behandeln erst sorgen mit der Schlaflosigkeit, dann gingen wir über zur Zeitlosigkeit. Schreiben Texte und wiederholen uns, nicht bei Themen sondern allein dem Schreiben für den Augenblick.

Ein Versuch gefühlten Friedens festzuhalten der in der Nacht mehr gesehen wird als am Tag.

Leben wir tagsüber nicht mehr als Ganzes? Gallopiert deswegen unser Verstand zur Nacht mit uns durch und lässt uns nicht schlafen?

Weitaus schneller als jede Weltraumbehörde können wir zumindest im Geist überall sein, nur nicht bei uns und ruhen. Und am Ende schreiben die wenigsten momentbezogen zur Schlaflosigkeit.

So mancher schreibt noch mehr entrückt einem Roman und ist verzückt.

Nach Platon war alles geschrieben....

Nach Shakespeare war alles geschrieben...

Nach Goethe war alles geschrieben...

Und jeder hofft doch am Ende der nächste zu werden, bei dem es heißt "nach ihm war alles geschrieben".

26 de Junio de 2022 a las 04:24 0 Reporte Insertar Seguir historia
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Fin

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