rebecca-wolff Rebecca Wolff

Darius hätte nicht erwartet dass sein Nachbar Elias Winstor ihn noch sehr viel Ärger machen würde doch als eines Tages sein liebevoll angelegtes Blumenbett zertrampelt wird und Winstor heimlich in seinem Haus einbricht und die silberne Perlenkette seiner geschiedenen Frau Elisabeth stiehlt, geht Darius der Sache nun endlich auf den Grund.


Humor Schwarzer Humor Nicht für Kinder unter 13 Jahren. © Eigenes Werk

# #der #Einer
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Teil 1.

Hey Lümmel" Herr Winstors laute Worte hallten einen Moment in meinen Ohren wider ehe ich mich desinteressiert umdrehte und murmelte; "Was ist in den alten Mann nur heute wieder hinein gefahren." Ich war auf dem Weg nach Hause. Winstor näherte sich. Eine lederne Hundeleine in der Rechten und einen roten Regenschirm hielt er in seiner linken Hand -, was ziemlich lächerlich aussah denn er hatte weder einen Hund noch regnete es. Er hielt es doch nicht im ernst für möglich dass mich das hier ängstigte. Der Mann war kräftig und klein gebaut und sah mit seinen breiten Wangen, dem farblosen rostroten Haar und dem flachen Hinterkopf und dem ständig netten Getue welches bei den "Damen gut ankam" wie er mir einmal vermeintlich lächelnd anvertraut hatte aus, wie Schleimer, ein Schleimer der sein wahres Gesicht nur dann zur Geltung brachte wenn man damit nicht rechnete. Ich zog die Stirn kraus. "Meinst du im ernst das mir das Angst einjagt, man?", meinte ich spöttisch grinsend. "Im übrigen dein Frauchen Mona sitzt am Fenster oben und strickt und lauscht jedes Wörtchen was du hier an der Straße von dir gibst. Ich würde mir gut überlegen was der Dorftratsch morgen wieder sein wird." Herr Winstor lachte kurz auf. Ein rauchiges heiseres Lachen wie das einer aufgescheuchten Krähe. "Na Freundchen bilde dir doch nicht ein das mir der Dorftratsch wirklich wichtig ist." Plötzlich lief eine Horde von Teenagern vorbei und ließen ein Trage Radio mit dem neuesten Stand von Musik laut laufen und Herr Winstor verzog angewidert das Gesicht angesichts der lauten Musik. "Sollten...", sagte der ältere Mann leise und hielt inne. Die Gruppe ging vorüber ohne Herr Winstor und mich skeptisch zu beäugen. "Sollten sich schämen so was in der Öffentlichkeit preis zu geben und dann noch so laut zu lachen", sagte Herr Winstor nun laut als sie weg waren. "So schlecht ist die Musik doch auch nicht", meinte ich mit einem wissenden Blick auf meinen Nachbarn in der Rosettenstraße 32 und mir wurde bewusst dass er nicht zugab dass er die Musik leiden konnte. Mir entging sein berechnender Blick nicht und zum gefühlt hundertsten Mal wurde mir bewusst das er mich nicht mochte. Warum auch immer. "Dann viel Spaß nochmals mit dem Dorftratsch morgen. Dein Frauchen Moni steht übrigens wirklich oben am Fenster und hält ihre Lauscher offen. Angenehmen Tag noch", Winstor drehte sich um als schien er mir endlich zu glauben und tatsächlich saß seine Frau oben hinter den hellen durchsichtigen Gardinen, strickte und starrte ihn böse an und ich ging die Straße weiter und zu meinem Haus. "Übrigens", rief er mir nach. "Dein Sinn für Humor ist ziemlich lächerlich." "Ja danke für das Kompliment, weiß deine Bewunderung sehr zu schätzen", gab ich trocken zurück. Mein Grundstück lag versteckt hinter hohen Hecken und im Garten blühten bereits Blumen, Kräuter und Tulpen die ich sehr oft und jetzt im Sommer liebevoll pflegte.

3. Januar 2022 16:41:40 0 Bericht Einbetten Follow einer Story
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